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Beat Furrer, FAMA, SACD Hybrid 18.00 EUR
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Beat Furrer, FAMA, Interpreten: Isabelle Menke, speaker; Eva Furrer, contrabass flute; Bernhard Zachhuber, bass clarinet; Manfred Spitaler, bass clarinet; Klangforum Wien, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Beat Furrer, music director, Kairos 0012562KAI, 2006

»… ein jeder Laut dringt hin zum Hohl seiner Ohren«: Wenn man den Kontext ausblendet, in dem diese Formulierung in Ovids grandioser Schilderung des Hauses der Fama zu Beginn des 12. Buchs seiner Metamorphosen steht, kann man sich unschwer einen Menschen vorstellen, der eine so selbstverständliche Erfahrung macht, daß sie zunächst kaum der Rede wert zu sein scheint. Doch jeder, der durch die zum »Hohl seiner Ohren« dringenden Laute hörend die Welt begreift – sei es in der geräuschvollen urbanen Umwelt oder in meist nur angeblich ruhiger ländlicher Umgebung –, macht dabei auch solche Erfahrungen, die wir gewöhnlich zum größten Teil ausblenden. Bei jeder Wahrnehmung selektieren wir, ordnen ein, klassifizieren, oder wir hören uns beim klassischen Konzertbesuch Unschärfen zurecht und überhören dabei jene feinen Zwischentöne, aus denen sich in den vergangenen Jahrzehnten ein faszinierender Kosmos neuer Klänge entwickelt hat. Liest man währenddessen Ovid etwas genauer, fällt eine wundersame Eigenschaft des beschriebenen Orts ins Auge: Er unterscheidet nicht, woher etwas tönt, fragt nicht, was es sei, nimmt alles, was zu ihm dringt, auf und läßt es – zu leiser Resonanz verwandelt – in sich weiterklingen. Was Fama, die Göttin des Gerüchts, dann mit dieser Informationsfülle anstellt, steht freilich auf einem anderen Blatt, und wir werden noch darauf zurückkommen müssen. Das offene Ohr, das vorurteilsfrei registriert, was auf es zukommt, sollte aber jedeR HörerIn nicht nur von Musik hin und wieder bewußt aktivieren. Und noch etwas anderes ist in Ovids Bild enthalten: Die Beschreibung von Famas Haus als Klang-Raum erinnert zum einen ausdrücklich daran, daß ohne einen Raum Klang undenkbar wäre. Zum anderen hält es sowohl die Distanz des Erklingenden zum Ort der Wahrnehmung als auch die Überbrückung dieser Distanz durch die Weite des Raums hindurch fest. Darüber hinaus läßt jene Schilderung etwas anklingen, was das Hörbare von anderen Sinneswahrnehmungen grundsätzlich unterscheidet: Durch den Raum getragene Klänge können sich im Gegensatz zum Sichtbaren frei entfalten, Hindernisse mühelos überwinden und sich miteinander vermischen, ohne ihre charakteristischen Eigenschaften zu verlieren. Es war Ovids unerhörte Vorstellung eines Orts, an dem alle Geschehnisse und Klänge der Welt zusammenkommen und Resonanz finden, die Beat Furrer schon immer fasziniert hat. (Daniel Ender)

»... and every voice reaches listening ears«: When one blocks out the context of this formulation in Ovid’s brilliant description of the house of Fama, at the beginning of Book XII of his Metamorphoses, one can imagine without difficulty a person, who would find this so obvious an experience, that at first it hardly seems worth mentioning. But everyone, who understands the world by hearing the voices that reach their ‘listening ears’ gains thereby a similar experience, which for the most part we tend to block out, whether in the noisy urban environment or mainly in ostensibly quieter rural surroundings. With every perception, we select, order, classify or, during a visit to a classical concert, aurally ‘correct’ mistunings and overhear those fine overtones, out of which a fascinating cosmos of new sounds has developed in the past decade. Yet if one reads the Ovid rather more carefully, a strange and unique feature of the place described comes into view: it does not distinguish where a sound comes from, does not ask what it is, accepts everything that comes to it, and allows it to reverberate within, transformed into a gentle resonance. What Fama, the goddess of Rumour, then does with this wealth of information lies on a different page of course, and we will yet have to return to it. The open ear registers what comes to it without prejudice, and each listener should not just consciously activate it now and then with music. And Ovid’s image contains something else: the description of Fama’s house as a space filled with sound acts as an express reminder that, for one thing, without a space, sound would be unthinkable. For another, it records both the distance between what is making the sound and the place of its perception as well as the bridging of this distance through the expanse of space. In addition, that account evokes something which fundamentally distinguishes the auditory from other senses of perception: in opposition to the visible, sounds moving in space can freely develop, overcome obstacles without effort and intermingle with one another, without losing their own unique characteristics. In was Ovid’s incredible conception of a place to which all the events and sounds of the world come and find resonance that always fascinated Beat Furrer. (Daniel Ender)

Includes booklet with text by Daniel Ender
 
tracklisting:
I. Szene (8 Vokalstimmen, Erzählerin und Ensemble) 7:33
II. Szene (Ensemble) 5:27
III. Szene (Erzählerin und Ensemble) 13:16
IV. Szene (8 Vokalstimmen und Ensemble) 5:19
V. Szene (Erzählerin und Ensemble) 14:08
VI. Szene (Erzählerin und Kontrabassflöte) 9:44
VII. Szene (Vokal- und Instrumental-Mobiles) 5:15
VIII. Szene (Ensemble und Erzählerin) 5:51
TT: 66:55

 

 
 
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