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Toru Takemitsu/Toshio Hosokawa, Works for Solo Guitar 18.00 EUR
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Toru Takemitsu/Toshio Hosokawa, Works for Solo Guitar, Interpret: Marco Del Greco (guitar), NEOS 11317

Die wechselvolle Geschichte der Aneignung westlicher Modelle in Japans Kultur und Lebensstil verlief auf ihre eigene einmalige, schicksalhafte Weise: Wo Europa sich für Jahrhunderte, meist mit Gewalt, aufgezwungen hatte, ohne sich im geringsten für irgendeine dort bereits bestehende Kultur zu interessieren, hat sich hingegen Japan nach 200 Jahren der kompletten Abschottung (in der Sakoku genannten Isolationspolitik) ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus freiem Willen entschlossen, sich an Europa zu orientieren, vor allem auf ökonomischer Ebene. Insbesondere seit der Pariser Weltausstellung 1889, aber auch in den Jahren danach, erlagen im Gegenzug dann auch die westliche Philosophie und Kunst wiederholt der Faszination des fernen Ostens, wenn auch das Wissen um dessen tatsächliche Realität oft recht oberflächlich war.
Im Land der aufgehenden Sonne beginnt die europäische Musik sich ab der Meiji-Periode (1868-1912) durch das Entstehen von Orchestern und Musikakademien zu verbreiten. Doch zu diesem Zeitpunkt handelt es sich noch um ein einfaches Nebeneinander ohne Interaktion: Zu groß sind die Unterschiede zwischen einer Sinfonie des 18. Jahrhunderts und einer von einem der zahlreichen traditionellen Instrumente gespielten japanischen Melodie. Auch die ersten Austauschversuche sind noch wenig interessant und münden seitens der Japaner meistens in den Verlust ihrer Identität.
Ehe es zu einer wirklich gegenseitigen, profunden Beeinflussung kommen konnte, musste erst noch eine weitere Zeit der Abschottung von der Außenwelt überwunden werden, die mit dem Zweiten Weltkrieg zusammenfällt, dann die Zeit von Komponisten wie Toshiro Mayuzumi oder Yoritsune Matsudaira vorbeigehen, bis schließlich in der Person von Toru Takemitsu ein Wendepunkt erreicht wurde.
Takemitsu, 1930 geboren und damit unbewusst der Avantgarde-Generation von Berio, Boulez und Stockhausen angehörend, ist zuallererst ein großer Autodidakt gewesen, offen für alles, was er hörte und interessiert am Bezug zu anderen Künsten, insbesondere der Malerei, immun gegen jedwedes kulturelle Diktat, sich seiner Wurzeln sehr bewusst, doch in der Lage, die größere Komplexität der europäischen Musik zu erkennen. Sein Denken, die ätherischen, schwebenden Stimmungen, sein Gefühl für die Natur und das ma (die Stille zwischen zwei Tönen) sind zweifellos autochthon japanisch, während sein Klangmaterial ganz offensichtlich auf die musikalischen Strömungen des europäischen 20. Jahrhunderts zurückgreift – mit der Freiheit allerdings, keiner dieser Strömungen angehören zu müssen wie seine westlichen Zeitgenossen, die in der Regel sehr viel militanter waren.
Ein CD-Projekt wie dieses ist ganz besonders interessant, um die Durchdringung von Stilen und Kulturen zu verstehen, weil die Art, wie die Gitarrensaite angerissen wird und ausklingt, dem Spiel auf japanischen Saiteninstrumenten wie Koto und Shamisen ähnlich ist, und weil uns der Ton, wie er nachklingt und sich in der Leere und Stille verliert, recht nah an ein fernöstliches Konzept von Klang und Leben heranführt. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum es bei Takemitsu eine so umfangreiche Produktion für dieses Instrument gibt, die sich durch außerordentliche Sorgfalt in der idiomatischen Schreibweise und unaufhörliche Suche nach der Erweiterung von dessen technischen Möglichkeiten auszeichnet. (Caterina Di Cecca, Übersetzung aus dem Italienischen: Birgit Gottes)

Inhalt:
Toru Takemitsu (1930–1996)
All in Twilight Four Pieces for Guitar (1987) 11:34
[01] I. 03:12
[02] II. Dark 02:53
[03] III. 02:30
[04] IV. Slightly fast 02:59
[05] Equinox (1993) 05:27
Folios (1974) 09:13
[06] I. 03:03
[07] II. 02:59
[08] III. 03:11
[09] A Piece for Guitar (1991) 01:12 (for the 60th birthday of Sylvano Bussotti)
In the Woods Three Pieces for Guitar (1995) 13:22
[10] I. Wainscot Pond after a painting by Cornelia Foss 03:36
[11] II. Rosedale 04:11
[12] III. Muir Woods 05:35
Toshio Hosokawa (*1955)
Serenade (2003) 13:44
[13] I. In the Moonlight 08:51
[14] II. Dream Path 04:53
total time: 54:46

 
 
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